Schritt 3 zur SEPA-Umstellung

Jetzt Schritt „drei“ der SEPA-Umstellung durchführen

Ab dem 01. Februar 2014 ist es Pflicht: Private Haushalte und Unternehmen 32 Länder müssen per Gesetz ihre Zahlungsart von Lastschrift auf IBAN und BIC umstellen. Die sogenannte SEPA-Umstellung haben laut CRN (Stand September 2013) erst ein Drittel der deutschen Unternehmen vorgenommen. Der Begriff Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum, auf Englisch Single Euro Payments Area (SEPA) bezeichnet den geplanten europaweiten einheitlichen Zahlungsraum für Transaktionen in Euro.

Wir führen Sie in fünf Schritten zur neuen Zahlungsart, so dass Sie vor dem 01. Februar 2014 Ihre Zahlungsart auf SEPA umgestellt haben. Dazu liefert die Version 14 von büro+ und ERP-complete (microtech) nun den dritten Schritt zur Vorbereitung auf SEPA. Sie sollten für die SEPA-Umstellung ausreichend Zeit einplanen, da im Bereich der Zahlungsarten umfassende Eingaben und Entscheidungen durch den Anwender zu treffen sind, die der SEPA-Umstellungsassistent nicht automatisch durchführen kann.

Nach dem Schritt 1, der Planung der SEPA-Umstellung, und dem Schritt 2, der Einpflegung der berechneten IBAN und BIC in die Datenbank, folgt Schritt 3, die Überweisung (Zahlungsarten umstellen). Um einen reibungslosen, einfachen und komfortablen Ablauf für „SEPA – Zahlungen“ zu gewährleisten, ist eine umfassende Veränderung und Anpassung der Zahlungsarten in büro+/ ERP-complete erforderlich. Dabei müssen teilweise „alte Zahlungsarten“ auf „SEPA-Zahlungsarten“ umgestellt werden. „Alte“ Zahlungsarten bleiben natürlich bestehen. Neue Zahlungsarten sind entsprechend zusätzlich vorhanden.

Alles, was Sie über SEPA wissen müssen

Was passiert, wenn ich mich als Unternehmen nicht um SEPA kümmere?

Unternehmen, die zum 01. Februar 2014 noch nicht auf SEPA umgestellt haben, droht die Zahlungsunfähigkeit. Sie sind dann nicht mehr in der Lage Lastschriften einzuziehen, weil diese nicht SEPA-konform sind. Im schlimmsten Fall steht das Unternehmen vor dem wirtschaftlichen Aus. Daher muss jedes Unternehmen auf SEPA umstellen und dabei gilt: je früher, umso besser.

Was ist eigentlich SEPA?

Der Begriff Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum, auf Englisch Single Euro Payments Area (SEPA) bezeichnet den geplanten europaweiten einheitlichen Zahlungsraum für Transaktionen in Euro in 32 Ländern zum 01. Februar 2014. 27 Länder davon sind Mitglieder der Europäischen Union, dazu kommen noch die Schweiz, Monaco, Island, Liechtenstein und Norwegen. Die SEPA-Umstellung gilt als eines der größten finanzpolitischen Projekte Europas seit der Euroeinführung 2002.

Warum wird auf SEPA umgestellt?

Der Zahlungsverkehr im Europäischen Raum soll noch mehr vereinheitlicht werden. Europa soll so weiter zu einem solidarischen und starken Wirtschaftsraum zusammenwachsen. Das bedeutet auch, dass es zukünftig keinen Unterschied zwischen nationalen und internationalen Überweisungen gibt. Die bislang nationalen Verfahren zum bargeldlosen Zahlungsverkehr verursachen durch die Vielzahl an unterschiedlichen Systemen und Rechtsvorschriften im internationalen Zahlungsverkehr hohe Kosten und lange Laufzeiten der Zahlungen. Das soll in Zukunft durch SEPA verbessert werden.

Wie funktioniert SEPA?

Jeder Kontoinhaber der 32 teilnehmenden Länder muss bis zum 31. Januar 2014 statt der Kontonummer die IBAN (International Bank Account Number) mit 22 Stellen und die einheitliche internationale Bankleitzahl, die BIC (Business Identifier Code), bei Überweisungen und Lastschriften nutzen. Ab dem 01. Februar 2014 müssen alle Überweisungen und Lastschriften nach dem SEPA-Verfahren durchgeführt werden.

Für wen ist SEPA wichtig?

Die Umstellung auf SEPA betrifft alle privaten Haushalte und Unternehmen, also jedermann, der Überweisungen tätigt. In Unternehmen sind sämtliche Bereiche betroffen, die mit bargeldlosem Zahlungsverkehr zu tun haben, sei es Buchhaltung, IT, Vertrieb, Personalabteilung oder Einkauf.

Warum ist SEPA für Unternehmen so wichtig?

Für Online-Händler und ihre Kunden war die Lastschrift bislang ein beliebtes Zahlungsmittel. Hier wird sich einiges ändern, denn das Online-Mandat, das dem Betreiber des Webshops als Einzugserlaubnisnachweis dient, muss laut Vorgabe der Banken ab dem 01. Februar 2014 in schriftlicher Form vorliegen.

Wie kann ich SEPA umsetzen?

Die Warenwirtschaftssysteme, Version 14 von büro+/ERP-complete von microtech, beinhalten einen Assistenten zur SEPA-Umstellung. Dieser SEPA-Assistent führt den Benutzer durch die verschiedenen Schritte der SEPA-Umstellung. Der Assistent wird mit den nächsten Patches und Updates erweitert, so dass Sie als Unternehmen die vollständige SEPA-Umstellung bis zum Jahresende 2013 durchführen können. Die Bereitstellung des Updates durch microtech ist für Kunden mit Aktualitäts-Services kostenlos. Für die kostenpflichtige Durchführung des Updates setzen Sie sich bitte mit unserer Service-Abteilung unter tel. 0431/660 68 20 in Verbindung. Wir vereinbaren dann einen Termin für die Installation und Datenkonvertierung. Sollten Sie das Update selbst durchführen, denken Sie bitte an eine komplette Datensicherung vor der Installation.

Schritt 4 der SEPA-Umstellung ist für die Kalenderwoche 52 geplant. Für weitere Fragen nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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